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Eichhornstraße

Eichhornstraße

Die Eichhornstraße zählt zu den ältesten Straßen Würzburgs. Sie beginnt am Oberern Markt und endet auf Höhe der Kreuzung Theater-/Semmelstraße. Aktuell wird der Straßenzug zusammen mit der Richtung Theater abbiegenden Spiegelstraße noch bis 2019 zu einer attraktiven autofreien Zone umgebaut, der Großteil ist aber schon fertig!


Nach Planungen des Stadtrates wird die Eichhornstraße seit Ende 2013 Teil der Fußgängerzone werden. Vorteile sind eine optische Aufwertung (z.B. durch Begrünung) und die Schaffung einer Verbindung zwischen der zentralen Innenstadt und der Semmelstraße.

Die neue Fußgängerzone lädt zum Flanieren und Bummeln geradezu ein. Egal ob eine neue Winterjacke, das Dirndl zur Oktoberfestzeit oder eine stylische Jeans. Kombiniert mit dem passenden Schmuck und Accessoires finden sie hier alles, was das Käuferherz begehrt. Oder zieht es Sie in die Ferne? Hier können Sie Ihren Urlaub planen (lassen)! Für alle, die vom Bummeln dann genug haben, lädt die vielfältige Außengastronomie zu Verweilen ein!

Schauen Sie sich die Eichhornstraße genau an! Entdecken Sie die in das Pflaster eingelassenen Eichhörnchen? Wie viele werden es wohl sein? Viel Spaß beim Suchen und Zählen!

Zur Etablierung des Viertels in der Würzburger Einkaufswelt hat sich eine aktive Interessengemeinschaft aus Einzelhändlern und Immobilienbesitzern gegründet. Ziel ist es, natürlich mit dem Maskottchen des Eichhörnchens, das Quartier unter dem Namen "Neue Mitte" zu einer attraktiven Einkaufs- und Verweilmeile umzugestalten.
Besuchen Sie die Eichhörnchen mit Ihren vielen bunten Aktivitäten im Internet unter www.eichhornstrasse.deexterner Link.

 

Für alle, die noch mehr Informationen zur aktuellen Umbaumaßnahme haben wollen, haben wir die folgenden Zeilen vorgehalten:

Als eine Erlebnis- und Einkaufsstraße Würzburgs soll die Eichhornstraße und Spiegelstraße zu einer autofreien Zone und somit Begegnungsstätte  werden, die einen hohen Wiedererkennungswert bietet. Kaufkraft, Pulsierendes Leben, Aushängeschild und Wesen der Stadt, all das soll sich im  neugestalteten Straßenraum wiederspiegeln.

Im Vordergrund steht dabei die Schaffung einer Atmosphäre, die zum Flanieren einlädt, den Weg zur Arbeit sichert, kommunikative Begegnung  ermöglicht, Einkaufen und Konsumieren für alle StadtnutzerInnen, BewohnerInnen wie BesucherInnen attraktiv gestaltet und auch entspanntes und  sicheres Verweilen ermöglicht.

Bei der Gestaltung der autofreien Zone steht im Vordergrund, die Belange aller Nutzer zu vereinen, Flächen für diese Ansprüche anzubieten und durch klare Linien keine Überfrachtung des Raumes zu realisieren. Die Eichhornstraße ist eine Straße mit Längserstreckung, Raumbegrenzungen, Platzaufweitungen und Blickachsen zur Marienkapelle im Westen, im Bereich der Platzaufweitung der Eichhornstraße zur Theaterstraße im Osten und zur Spiegelstraße bzw. zum Kardinal-Faulhaber-Platz im Süden.

Durch die Zonierung des Straßenraums und gezielter Einsatz von Gestaltungs- und Beleuchtungselementen wird die einmalige Gunst der zentralen Lage der Eichhornstraße und Spiegelstraße im Stadtraum verstärkt und richtungsweisend für die weiteren Straßenzüge und somit Erweiterung der  autofreien Zone in der Stadt Würzburg stehen.

Beschlussfassung
Die endgültige Zustimmung des Stadtrats zur Umgestaltung der Eichhornstraße wurde im April 2013 in Verbindung mit dem Neubau des Geschäftshauses erteilt. In der Stadtratssitzung am 03. Juli 2014 erfolgte der Beschluss, dass die Spiegelstraße und die östliche Eichhornstraße ebenfalls zur autofreien Zone gewidmet werden.

Städtebaulicher Entwurf
Zur Umsetzung dieser Ziele sieht der Entwurf vor, den Straßenraum in der Längserstreckung der Eichhornstraße und in deren Fortführung bis zur Theaterstraße und in der Spiegelstraße wie folgt zu gliedern bzw. zu gestalten:

Flanierbereich
Der Flanierbereich ist der Raum mittig zu den angrenzenden Gebäuden. Er bildet den Kern der autofreie Zone und ist ein vielfältig nutzbarer  Bewegungsraum für Bewohner, Kunden, Passanten und Lieferverkehr. Die Fußgängerströme nimmt er auf und leitet sie entlang der Eichhorn- und  Spiegelstraße, dient aber auch zur Orientierung und Abwicklung der Verkehrsbeziehungen und ist gestalterisches Rückgrat der neuen Fußgängerzone. Der Flanierbereich in Verbindung mit der Entwässerungsrinne (Material Hintertiessen Granit) stellt auch für Personen mit Sehbehinderung eine Leit-  und Orientierungshilfe dar.

Einkaufswege
Die ca. 3,0 Meter breiten, formatlich abgesetzten Einkaufswege (Material Tittlinger Feinkorn) formulieren eine klar von Einbauten und  Außengastronomie freizuhaltende Zone in Schaufensternähe, die allen Nutzern, insbesondere auch gehbehinderten Menschen, eindeutige, permanent durchgängige Bewegungsleitlinien durch die autofreie Zone bietet. Die Einkaufswege folgen den Fassaden. Besucher werden somit zum Blick in die Seitenstraßen und damit zum Sich-treiben-lassen verleitet. Die großzügigen Gehbereiche entlang der Fassaden und Schaufenster ermöglichen eine ausgedehnte und entspannte Shoppingtour durch die Eichhorn- und Spiegelstraße und ihre angrenzenden Straßen.

Multifunktionsbereich
Der Multifunktionsbereich (Material Hintertiessen Granit) wird als platzartige Mitte zwischen Einkaufswegen und Flanierbereich gesehen. Er dient als  Raum für unterschiedliche Nutzungsansprüche und Ausstattungselemente. Öffentliche Sitzangebote und Spielobjekte laden zum Verweilen ein. Durch eine klare Strukturierung der festen Einbauten werden aber auch gezielt Aufenthaltsflächen zur Nutzung für Gastronomie sowie bei Märkten und Veranstaltungen aller Art frei gehalten.

Entwässerungsrinne
Die Entwässerungsrinne (Material Hintertiessen Granit) sorgt neben einer gezielten Ableitung des Oberflächenwassers für eine optische Orientierung, taktile Linienführung und Abgrenzung des Flanier- und Multifunktionsbereichs. Durch eine einheitliche Materialwahl wird sie in das Gestaltungskonzept des Flanierbereichs und des Multifunktionsbereichs integriert und stellt keine harte Trennung der Bereiche dar. Lediglich hinsichtlich ihrer Verlegung gibt sie eine klare Linienführung vor. Um eine durchgängige Fläche zu erhalten, erhält sie einen Höhenversatz von max. 2,0 cm, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten und dennoch eine durchgängige Ertastbarkeit des Wegeverlaufes zu ermöglichen.

Platzaufweitung
Die Platzaufweitung im Bereich der Eichhornstraße/Spiegelstraße prägt die neue autofreie Zone und bietet Raum für die Schaffung eines "zentralen  Platzes," der sowohl als Verknüpfungs- und Orientierungspunkt dient als auch einen größtmöglichen Raum für verschiedenste Nutzungsansprüche zur Verfügung stellt.

Der Platzcharakter wird wie folgt erreicht bzw. betont:
Die Einkaufswege werden entlang der Gebäudefassen fortgeführt und im Osten der Platzaufweitung zusätzlich der Flanierbereich weitergeführt. Durch  diese Anordnung erhält der Platz eine trapezförmige Geometrie, welche durch geeignete Materialwahl betont wird. Als Wiedererkennungswert, Erlebnis, Aushängeschild und Aufwertung des Platzbereiches erhält dieser einen großdimensionierten QR-Code. Der begehbare QR-Code wird sich vielseitig präsentieren.

Bepflanzung
Im vorderen Berreich der Eichhornstraße in Richtung Marktplatz konnten durch die Lage der Tiefgarage und die beengten Platzverhältnisse für die Verlegung der notwendigen Sparten keine  Baumstandorte realisiert werden. In den weiteren Bauabschnitten werden in die Gestaltung der Sitzmöglichkeiten Baumstandorte in Form von  Hochbeeten realisiert.

Beleuchtungskonzept
Das Beleuchtungskonzept sieht vor die Straßenräume zu betonen und die Flaniermeile als Gesamtensemble zu illuminieren. Dazu werden entsprechende Lichteffekte im Belag und in den Sitzmöglichkeiten integriert. In der Längserstreckung der Eichhornstraße und Spiegelstraße werden Überspannungsleuchten angebracht. Diese halten den Straßenraum komplett frei. Im Platzbereich erfolgt neben den Lichteffekten die gezielte Anordnung von Mastleuchten. Diese betonen sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden die Platzform und machen ihn als Raum erfahrbar.

 


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